8. Bergmühlenlesung am 20. Oktober 2018

Posted by on 22. Oktober 2018

Ach, das verdammte Zählen …

Schon wieder vertan, nicht zum neunten, sondern zum achten Mal  fand die wieder ausverkaufte Bergmühlenlesung des Flensburger Autorentreffs statt, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Die stimmungsvollen Lieder des Musikerduos Traumfänger (Susanne Post und Dieter Korinth) passten wieder sehr gut zu den Geschichten und ließen die Gäste mitsummen und –singen.  Anja Saalberg und Birgit Jahn Zeigten eine Auswahl ihrer Bilder. Beide engagieren sich in der Künstlergruppe „Kunst im Norden“ und präsentieren dort alljährlich ihre Werke anlässlich deren Tage des offenen Ateliers. Eindrucksvoll! Elke Koch zeigt ihre tollen Skulpturen aus Speckstein diesmal nicht nur am 11.11 anlässlich der offenen Ateliers in Flensburg, sondern auch zur Lesung. Viele bewunderten die Werke und kündigten sich auch zu den Ateliertagen an. So soll es sein … gemeinsames Präsentieren und Werben in Sachen regionaler Kunst!

Unsere Geschichten zeugten wieder von unserer Vielfalt. Die Geschichte  „Alzheimer „(Ingalies K. Friebel), sinnbildlich für verlorene Fähigkeiten, berührte ebenso wie der „Kuss des Todes“ (Jutta Dethlefsen), der uns nach Afrika entführte, oder auch die Gedichte zum Thema „Sehnsucht“ (Anna Fietz). Selbstironisch präsentierte sich die Story Essen und Trinken (Jürgen Hargens), während die kulinarischen Genüsse mit  „Grillen und Chillen“ (Angela Dumrath) satirisch auf die Spitze getrieben wurden. Die gute Grillstimmung wurde beim Beitrag des Hein Fisch (manchmal nennt er sich Lorenz-Peter Andresen) mit seinem Gedicht „Ein Mann von Welt“ beibehalten, sodass es lachend in die Pause ging.

In der Pause wurden über 160 € für die Bergmühle gesammelt. Toll! Ein großes Dankeschön an unsere Gäste, auch vom Verein zur Erhaltung der Bergmühle.

Nach „Der Besuch“ (Lorenz-Peter Andresen) ging es spannend weiter. Es folgte ein Kriminalfall aus der Nachkriegszeit (Peter Zylmann), bei dem sich Realität und Fiktion vermischten. In der Geschichte „Wenn Planken schwanken“ (Britta Bendixen) wurde eine wahre Begebenheit literarisch aufgearbeitet und gekonnt in Szene gesetzt. Der trunken gemachte Lehrling sorgte für viele Lacher. Der gefrustete Partner in „Auf´s Land? … ne, lieber Landungsbrücken“ (Ulrich Borchers) war überraschenderweise  … eine Katze. „Hein Fisch“ setzte den amüsanten Schlusspunkt mit „Das Tattoo“.

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